Bibiane Benadio zu Besuch in der „Regenbogenkinder-Kita“

Mit unserer Landtagskandidatin Bibiane Benadio haben wir die „Regenbogenkinder Kita“ am Hoppengarten in unserem OV-Gebiet in Rumphorst besucht. Die Kita mit 17 Kindern im Altern von 1-6 Jahren gehört zu einem Verein, der sich in Eltern-Trägerschaft befindet. Die Kita verfolgt den Ansatz, dass die Eltern in der Kita auch selbst wichtige Aufgaben übernehmen, aber auch in Entscheidungen einbezogen werden.

Für Bibiane bot sich durch Besuch eine gute Gelegenheit, direkt aus ihrem Wahlkreis etwas über die Situation in Kitas zu erfahren. So kam sie direkt auf dem Spielplatz mit den Eltern ins Gespräch und erfuhr so, dass sich die Kita momentan in einer Übergangssituation befindet. Das eigentliche Hauptgebäude wird renoviert, wodurch man übergangsweise in einem Container nebenan untergebracht ist.

Dadurch machen sich die derzeitig hohen Energiekosten besonders stark bemerkbar. Die erhöhten Kosten werden auf die Eltern umgelegt, was wiederum besonders für einkommensschwache Familien eine große Schwierigkeit darstellt.

Die Kita ist eingebettet in eine sehr natürliche Umgebung. Viele Möglichkeiten zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung befinden sich im direkten Umfeld. Das ist dass die nahegelegene Turnhalle mitnutzen zu können. Dies ist momentan jedoch aufgrund sehr hoher Sicherheitsauflagen nicht möglich.

Bei Gebäck und Kaffee kommt Bibiane auch mit einem der Erzieher der Kita ins Gespräch. Insgesamt vier Erzieher*innen und ein Bufdi arbeiten in der Kita. Von dem Konzept der Einrichtung als Elterninitiative profitieren ihm zufolge alle Beteiligten. Der Erfahrungsaustausch und die daraus folgende persönlichere Betreuung der Kinder hält er für sehr wichtig.

Problematisch seien jedoch die unterschiedlichen Ausbildungen in den verschiedenen Bundesländern. Ein ausgebildete*r Erzieher*in aus NRW kann nicht ohne weiteres in Niedersachsen arbeiten und umgekehrt. Das schränkt die beruflichen Perspektiven der Erzieher*innen ein

Das ist ein wichtiger Punkt, der auch Bibiane sehr umtreibt und um den sie sich im Landtag kümmern möchte. Denn sich für eine bessere Personalversorgung bemühen bedeutet, den Beruf der Erzieher*innen attraktiver zu gestalten. Und eine einheitliche Ausbildung, die den Erzieher*innen mehr Freiheit bei der Wahl des Arbeitsorts ermöglicht, gehört ganz entscheidend dazu.

Zum Abschluss des Besuchs durfte Bibiane dann noch einen Rundgang machen durch die Kita. Vorbei an der Küche, dem Schlafraum bis in den Lernraum. Hier wird mit den älteren Kindern der Kita sogar schon über politische Begriffe gesprochen. Und so freut Bibiane sich darauf, einige der Kinder vielleicht irgendwann in einer politischen Diskussion wieder zu treffen.